Aus dem Bundesverband: kinheit brennt

Aus dem Bundesverband: #Kindheit brennt 
Liebe Leserin, lieber Leser,
unter dem Hashtag #KindheitBrennt weisen Pädagog*innen und Eltern, Ärzt*innen und Fachkräfte aus der Kinder- und Jugendhilfe in den sozialen Medien seit einigen Wochen auf die vielen Belastungen für Kinder und Familien hin. Im Moment scheint alles zusammenzukommen: Leere Regale für Kindermedikamente in Apotheken, überfüllte Kinderkliniken und Kinderarztpraxen kurz vor dem Kollaps. „Besonders dramatisch finde ich, dass Gesundheitsminister Karl Lauterbach nun Eltern auffordert, wichtige Vorsorgeuntersuchungen zu verschieben „, sagte Heinz Hilgers, Präsident des Kinderschutzbundes in der vergangenen Woche der Rheinischen Post. Auf der anderen stehen Kitas ohne ausreichende Fachkräfte und Schulen mit einem hohen Krankenstand bei Lehrer*innen. In diesen Tagen findet kaum irgendwo in Deutschland noch regelhafte Betreuung oder Schulunterricht statt. Das alles liegt nicht nur an der aktuellen Infektionswelle von Atemwegserkrankungen. Die Ursache liegt in einer Haltung in Politik und Gesellschaft, die die Bedürfnisse von Kindern und Jugendlichen schlicht nicht ernst nimmt. Ihre Kindheit wurde kaputtgespart. So deutlich muss man das leider sagen. Der Kinderschutzbund wird sich weiterhin, wie auch in der Vergangenheit, für die Interessen der Kinder und Jugendlichen stark machen. Und wir freuen uns, dass Sie uns dabei unterstützen.